Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit
Bundesweiter Schwerpunkt an der Pädagogischen Hochschule Steiermark

Familiäre und institutionelle Einflüsse auf die Sprachentwicklung mehrsprachig aufwachsender Kinder

Hintergründe – Befunde – Familienprofile

Jahr:
2013
Verlag:
Schneider
AutorInnen/Herausgeber:
Naxhi Selimi
Ort:
Baltmannsweiler

Das Buch gründet auf einem empirisches Forschungsprojekt und untersucht familiäre und außerfamiliäre Einflussfaktoren auf die Sprachentwicklung zweisprachig aufwachsender Kinder des südosteuropäischen Raumes im Alter von drei bis sechs Jahren

Das vorliegende Buch gründet auf einem empirisches Forschungsprojekt und untersucht familiäre und außerfamiliäre Einflussfaktoren auf die Sprachentwicklung zweisprachig aufwachsender Kinder des südosteuropäischen Raumes im Alter von drei bis sechs Jahren. Sprachliche Förderansätze des Frühlernbereiches zeigen, dass institutionelle Faktoren weniger maßgeblich sind als familiäre, welche wiederum als prägend für die Bildungsbiografie eines Kindes anzusehen sind. Ein anregungsarmes familiäres Sprachumfeld, die familiären Einstellungen zu Erst- und Zweisprachigkeit und sprachlich-kulturelle Überzeugungen sind unter anderem Faktoren, welche die Sprachentwicklung bei Kindern maßgeblich beeinflussen. Von Interesse ist für Selimhi auch die kritische Anfangsphase von Kindern mit Migrationsgeschichte in Bildungseinrichtungen. Er beleuchtet speziell den Übergang zwischen Familie und institutionellen Bildungseinrichtungen.