Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit
Bundesweiter Schwerpunkt an der Pädagogischen Hochschule Steiermark

Schreibförderung durch Sprachförderung

Eine Interventionsstudie zur Wirksamkeit sprachlich profilierter Schreibarrangements in der mehrsprachigen Sekundarstufe I

Jahr:
2018
Verlag:
Waxmann
AutorInnen/Herausgeber:
Lars Rüßmann
Ort:
Münster/New York

Grundlage eines kompetenzfördernden Unterrichts sind empirische Untersuchungen. Die Sprachlichkeit beim Schreiben betrifft einen Phänomenbereich, der empirisch noch nicht ausreichend erforscht wurde. (Wie) kann Schreiben situiert durch Sprache gefördert werden? (Wie) kann sprachliches Wissen als überindividuelle Ressource für die individuelle Textproduktion nutzbar gemacht werden, das heißt als sprachliche Hilfe effektiv und effizient in den Textproduktionsprozess implementiert werden? Die Untersuchung einer „Schreibförderung durch Sprachförderung“ ist der Versuch, auf diese Fragen eine empirische Antwort zu geben. Im Rahmen einer Interventionsstudie wird erforscht, ob und in welcher Weise sich Textprozeduren als didaktische Artefakte eignen, um Schreibarrangements sprachlich so zu profilieren, dass sie unabhängig und abhängig von Lernercharakteristika (z.B. der Familiensprache) zu besseren Texten führen.