Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit
Bundesweiter Schwerpunkt an der Pädagogischen Hochschule Steiermark

ÖDaF-Jahrestagung 2015: Dem Lernen auf der Spur

Einleitung

Der ÖDaF organisiert wie jedes Jahr eine Tagung für seine Mitglieder und Freund_innen mit Workshops, Vorträgen und Informationen über seine Tätigkeiten. Die kommende Tagung steht unter dem Motto „Dem Lernen auf der Spur“.

Veranstaltungsdetails

Termin:
17./18.4.2015
Ort:
VHS Donaustadt, Wien
Zielgruppen:

Lehrkräfte und Wissenschaftler_innen in den Bereichen DaF und DaZ, vom Kindergarten über Schule bis zur Erwachsenenbildung

Kontakt:
tagung@oedaf.at
Veranstalter:

ÖDaF – Österreichischer Verband für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache

Themenschwerpunkte:

  • Lernprozesse fördern – Lernprozesse blockieren: Was motiviert Lernende (nicht)? Wie können wir Fehler als Lernchancen betrachten? Wie müssen Aufgaben und Prüfungen gestaltet werden, um handlungsorientiert und kommunikativ zu sein?
  • Formelles, informelles und non-formales Lernen: In welchen Settings kann Sprachenlernen überhaupt stattfinden? Wie können Lernende diese am erfolgreichsten nützen? Wie können Lehrende informelle Lernsettings für formelle Lernsituationen nutzbar machen und welche Impulse können sie Lernenden zum erfolgreichen Transfer in informelles Lernen mitgeben? Welche Rollen spielen in diesem Kontext Bildungsinstitutionen als sozialer Lernort, Lerner_innenautonomie, Sprachlernberatung und Tandemlernen?
  • Reflexive Praxen: Dem Lernen der Lehrenden auf der Spur: In der Aus-, Fort- und Weiterbildung haben sich in den letzten Jahren informellere Methoden etabliert, wie z.B. Aktionsforschung, Intervision, kollegiale Supervision, Lehrtagebücher, Lernen von den Lerner_innen, aus ihren Feedbacks und Erfolgen: Welche aktuellen Konzepte und Erfahrungen gibt es für die Professionalisierung von Lehrenden? Welche institutionellen Rahmenbedingungen sind für die Qualitätssicherung der Arbeit von Lehrenden erforderlich?
  • Dem kulturellen Lernen auf der Spur: Wie lässt sich kulturelles/interkulturelles Lernen empirisch erforschen? Was passiert dabei, welche Prozesse laufen dabei ab und welche Kompetenzbeschreibungen gibt es dafür? Wie kann Lernen an Orten außerhalb des Klassenzimmers – an Erinnerungsorten, in urbanen bzw. ruralen Lernräumen,… – gelingen? Welchen Einfluss haben das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Lern-/Lehrkulturen auf den Lernprozess und Lernerfolg?

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