Orte, Räume und das Gedächtnis der Migration
Einleitung
2014 jährt sich die Unterzeichnung des Abkommens zur Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte zwischen Österreich und der Türkei zum 50. Mal. Trotz der medialen Dauerpräsenz des Themas Migration kann nicht davon gesprochen werden, dass die Migrationsgeschichte/n im historischen Bewusstsein der Bevölkerung und im hegemonialen Gedächtnis angekommen wären. Erfahrungen und Erinnerungen von MigrantInnen sind immer noch kein selbstverständlicher Bestandteil der dominanten historischen Erzählungen.
Veranstaltungsdetails
- Termin:
- 4.-6.6.2014
- Ort:
- Wien
- Zielgruppen:
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alle, die sich für das Thema Migration interessieren
- Kontakt:
- Christiane.Hintermann@oeaw.ac.at
- Veranstalter:
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Grüne Bildungswerkstatt Minderheiten, Karl-Renner-Institut, Initiative Minderheiten
Gleichzeitig fordern marginalisierte gesellschaftliche Gruppen immer deutlicher ihren Platz in der Geschichtsschreibung ein, hinterfragen hegemoniale Narrative und erzählen Geschichte/n aus ihren eigenen Perspektiven. Diese Entwicklung geht Hand in Hand mit Diskussionen über die Errichtung von Archiven und Museen der Migration.
In der Konferenz diskutieren ExpertInnen für die Geschichte und Gegenwart der Migration aus unterschiedlichen Ländern und disziplinären Kontexten Möglichkeiten und Strategien der Bewahrung, Bewusst- und Sichtbarmachung von (transnationalen) Migrationsgeschichte/n, die spezifischen Herausforderungen trans-nationaler Geschichte/n sowie beispielhafte Projekte und Erfahrungen.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 26.5.2014 per Email an post@renner-institut.at